| Die Zauberflöte ist
ein Märchen. Und wie in jedem Märchen stehen sich auch hier gute und
böse Mächte gegenüber. Ob am Ende das Gute siegen wird? |
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| Prinz Tamino wird
von einer Riesenschlange verfolgt. Auf seiner Flucht gerät er immer
tiefer in das Land der Königin der Nacht. Als die Schlange immer näher
kommt, fällt der Prinz in Ohnmacht. |
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Plötzlich
erscheinen die Dienerinnen der Königin der Nacht. Sie töten die Schlange
im Auftrag der Königin. Denn die Königin hat einen Plan. Darin spielt
der Prinz eine wichtige Rolle. |
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Als
Prinz Tamino erwacht, erscheint der Vogelfänger Papageno. Der behauptet
doch glatt, er hätte die Schlange getötet. |
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Da
erscheint die Königin der Nacht. Sie überreicht Tamino ein Bild ihrer
Tochter Pamina und behauptet, Sarastro hätte sie entführt. Tamino soll
sie befreien und Sarastro stürzen. Zum Dank bekommt er Pamina zur Frau. |
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Sobald
Tamino das Bild in der Hand hält, verliebt er sich unsterblich. Das kann
Papageno überhaupt nicht verstehen. "Wie der die Augen
verdreht!" meint er verwundert. |
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Papageno
hatte behauptet, er habe die Schlange getötet. Das gefällt der Königin
überhaupt nicht. Als Strafe für seine Lügen bekommt Papageno ein
Schloss vor den Mund. "Ein Schloss häng ich vor's Maul jetzt dir,
das deine Stimme zähmt, du Vogeltier!" |
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Dem
Prinzen überreicht die Königin eine Flöte. "Die Flöte ist von
großer Macht. Mit ihr wirst du Pamina seh'n und heim sie führen, obwohl
bewacht." |
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Papageno
soll dem Prinzen helfen, Pamina zu befreien. Dazu erhält er ein
Glockenspiel. Drei Wünsche hat er damit frei. Papageno, ungeduldig wie er
ist, schnappt sich das Bild und eilt los. Er will als Erster in Sarastros
Schloss sein und dort Pamina befreien. |
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In
Sarastros Schloss wird Pamina von Monostatos bewacht. Der schmiedet
finstere Pläne. Mit Hilfe Paminas will er den unnennbaren Schatz erlangen
und Herrscher über Sarastros Reich werden. Doch Pamina weigert sich. |
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Papageno
findet tatsächlich Pamina. Durch sein seltsames Aussehen kann er
Monostatos in die Flucht schlagen. Papageno erzählt der Prinzessin, dass
ein Prinz, der sie liebt, auf dem Weg ist, um sie zu finden. |
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Inzwischen
trifft auch Tamino in Sarastros Palast ein. Ein alter Mann steht vor dem
Tor und warnt Tamino vor dem falschen Spiel der Königin der Nacht. |
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Auf
ihrer Flucht treffen Pamina und Papageno auf Sarastro. Er erklärt den
beiden, welch falsches Spiel die Königin der Nacht mit ihrer Stieftochter
plant. |
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Inzwischen
hat Monostatos Tamino gefangen genommen. Er bringt ihn zu Sarastro und
erhofft eine hohe Belohnung für den Eindringling zu bekommen. |
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Doch
Sarastro durchschaut Monostatos' Pläne und lässt ihn abführen. Er
bekommt 77 Schläge auf die Fußsohlen. |
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Tamino
und Pamina müssen sich trennen, denn bevor sie zusammenkommen können,
muss sich Tamino den schweren Prüfungen Sarastros unterziehen. Seine
erste Prüfung: Schweigen. Er darf Pamina zwar sehen, jedoch nicht mit ihr
sprechen. Pamina ist traurig, denn sie denkt, Tamino liebt sie nicht mehr. |
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Noch
einmal erscheint die Königin der Nacht und will verhindern, dass Tamino
und Papageno sich den Prüfungen stellen. |
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Während
Tamino die erste Prüfung bestanden hat, konnte Papageno natürlich seinen
Mund nicht halten. Doch er hat ja das Glockenspiel. Mit ihm will er sich
ein Glas Wein und ein Weibchen herbeiwünschen. Doch an Stelle eines
hübschen Weibchens erscheint nur eine alte Frau. Um aus der Unterwelt
wieder herauszukommen, schwört er ihr ewige Treue. Als er die Alte fragt,
wie sie heißt, verwandelt sie sich ... |
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... in Papagena. |
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Papageno
ist überglücklich. Endlich hat er sein Weibchen gefunden. |
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Da
ihre Pläne mit Tamino fehlgeschlagen sind, versucht die Königin nun mit
Hilfe von Monostatos an den unnennbaren Schatz zu kommen. Doch auf dem Weg
zum Schatz erwachen Wasserfluten und Feuer. Doch die Königin kann die
Flammen nicht besänftigen. Beide werden vom Feuer verschlungen. |
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Sarastro
erlaubt Tamino und Pamina die folgenden Prüfungen gemeinsam zu bestehen.
Mit Hilfe der Zauberflöte gelingt es ihnen, die zuckenden Flammenspitzen
aus dem Feuer und die zerbrechliche Krone aus Schaum aus den Wasserfluten
zu holen. |
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Wie
in jedem Märchen hat das Gute gesiegt. "Wo so viel Liebe ist, kann
sich das Böse nicht entfalten." Das sind Sarastros bedeutungsvolle
Schlussworte. |