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  aktualisiert: 22.10.2003
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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Was blüht im Juli am Wald- und Wegrand?

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Augen auf bei der Wanderung oder dem Streifzug durch Wälder und Wiesen! Am Wegrand gibt es einiges zu entdecken. Auch hier erfährst du Interessantes über die "Juli-Pflanzen" an Wald- und Wegrand. Z.B.: Warum brennt die Brennnessel - Was ist Wegwartenkaffee - Was hat der Dost mit Pizza zu tun - Wie wäscht man mit Seifenkraut u.v.m.

Malve

An Wegrändern und Böschungen blühen jetzt die Malven. Am häufigsten kommt die Weg-Malve vor. Doch vielleicht hast du Glück: Schnuppere doch mal an den Blüten. Duften sie süßlich, fast wie ein Parfüm, dann bist du auf die seltene Moschus-Malve gestoßen.
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Seifenkraut

Das Seifenkraut enthält Stoffe, die ähnlich wie Seife wirken. Um daraus Seife zu gewinnen, muss man die  Pflanzenteile zerkleinern, zerreiben oder zerdrücken. Man kann die Teile dann sofort als Seife benutzen. Zerreibe die zerkleinerten Pflanzenteile mit Wasser zwischen den Händen und es entsteht Schaum wie bei einer Seife. 
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Hexenkraut

Das Hexenkraut ist nicht besonders auffällig, da die Blüten nur wenige Millimeter groß sind. Um sich zu vermehren, hat es jedoch einen besonderen Trick: Die Früchte sind mit Hakenhaaren ausgestattet. Damit können sie sich an vorüberstreifende Lebewesen haften, z.B. an das Fell von Tieren. Streift das Tier irgendwann die Frucht ab, fällt sie zu Boden und kann keimen. Du findest Das Hexenkraut an Waldwegen und in feuchten Wäldern.
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Rote Lichtnelke

Blühende Rote Lichtnelken findest du im Juli nicht mehr so häufig. Dafür gibt es das, was von den Blüten übrig geblieben ist. Sieh dich an den Rändern von Waldwegen um. Bestimmt findest du die abgebildeten Kapseln. Sie enthalten den Samen der Lichtnelke. Wiegt der Wind die Samenkapseln hin und her, können die Samenkörner herausfallen. 
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Wegwarte

Wegwartenkaffee? Jawohl, das gibt es. Besser gesagt, das gab es. Denn heute wird wohl niemand mehr aus den Wurzeln der Wegwarte Kaffee brauen. So wurde es gemacht: Man grub ihre Wurzeln aus und röstete sie in einer Pfanne ohne Fett, bis sie braun waren. Die gerösteten Wurzeln wurden zerrieben und mit kochendem Wasser aufgebrüht. Fertig war der Wegwarten- kaffee. 
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Acker-Kratzdistel

Da die Wurzeln der Acker-Kratzdistel sehr tief in den Boden reichen, ist sie auf Äckern und in Gärten ein gefürchtetes "Unkraut". Doch was "Unkraut" ist, darüber gibt es verschiedene Meinungen. So bietet die Acker-Kratzdistel Nahrung für viele verschiedene Insektenarten. In Europa konnten 86 Insektenarten an ihr nachgewiesen werden.
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Brennnessel

Eine Brennnessel blüht??? Schau sie dir genau an, und du entdeckst die kleinen, hellgrünen Blüten. Doch komm ihr nicht zu Nahe, du weißt ja warum: Die Brennhaare der Brennnessel sind spitz und hart. Wenn du sie berührst, bohren sie sich in deine Haut und brechen dabei ab. Wie durch die Nadel einer Spritze kann nun das Gift in die winzig kleine Wunde fließen. Das brennt und du bekommst kleine Pusteln auf der Haut. Zum Glück lässt der Schmerz bald nach.
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Dost

Du findest den Dost an Waldrändern und in trockenen Gebüschen - und auf der Pizza. Was hat der Dost mit Pizza zu tun? Du kennst vielleicht das Pizzagewürz "Oregano". Man könnte meinen, das sei ein exotisches Gewürz. Doch es wächst auch bei uns. Unter dem Namen "Dost" ist es schon seit langem bekannt. Oregano wird ja meist aus der Pflanze Majoran gewonnen. Und genau so heißt der Dost mit zweitem Namen: Wilder Majoran.
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Wilde Karde

Ein stacheliger Geselle, diese Wilde Karde: Stengel stachelig, Blätter stachelig, rund um die Blüten stachelig. Doch der Blütenkranz um den stacheligen Kopf ist sehr schön anzusehen. Selbst nach der Blüte bleibt dieser Igel in Pflanzengestalt noch lange erhalten. Die Wilde Karde trocknet aus. Du kannst die trockenen Pflanzen bis ins nächste Frühjahr sehen.

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